Biodynamische Pädagogik

Biodynamische Pädagogik

Die Biodynamische Pädagogik kombiniert pädagogische Grundtheorien mit der biodynamischen Sichtweise von Entwicklungsprozessen. Sie hat sich aus der Pädagogik heraus entwickelt, grenzt sich jedoch auch von herkömmlichem pädagogischen Konzepten ab und wendet viele Erkenntnisse, Erfahrungen und Methoden der Biodynamischen Psychologie® an.

Gerda Boyesen hat vor 50 Jahren die Biodynamische Psychologie als eine besondere Methode der Körperpsychotherapie begründet. Als Dipl.-Psychologin und Physiotherapeutin fiel ihr bei ihren Patienten auf, wie stark der Körper in der Therapie an den emotionalen Prozessen beteiligt war und wie eine Intervention auf einer Ebene sofort eine Art Kettenreaktion im ganzen System auslöste. Daher wird in der Biodynamik das Zusammenspiel von Körper, Verstand und Gefühl immer aus einer ganzheitlichen Sichtweise betrachtet: Gedanken wirken sich auf Gefühle und körperliche Vorgänge aus, Gefühle auf Körper und Gedanken, körperliche Reaktionen auf Gedanken und Gefühle: nichts ist voneinander getrennt, alles gehört zusammen.

Wenn Kinder schwierige Erfahrungen machen, wirkt sich das auf ihre gesamte Entwicklung aus: sie versuchen sich anzupassen, innere Impulse, die nicht erwünscht sind, werden vielleicht unterdrückt, sie wirken ängstlich oder nicht wirklich mit sich im Kontakt.

Oder sie stehen so unter innerem Druck, dass sie ihre Erregung weder emotional noch körperlich halten können und reagieren sehr massiv.

Ebenso können sich unterschiedliche psychosomatische Symptome entwickeln.

Wir zeigen Ihnen nachfolgend einen kleinen Film, der Sie in die Thematik einführt:

 

Zur Werkzeugleiste springen