Liebe Leserin, lieber Leser,

hier kommt nun unser nächster Newsletter und wir hoffen, dass Ihr etwas Spannendes darin für Euch entdeckt!

Mit herzlichen Grüßen

Marianne Wailand für das Team der ESBPE

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Weiterbildung mit Menno de Lange

Mennos Weiterbildungsseminar zum Thema Scham haben wir auf den 26. - 29. November 2015 verschoben, weil der Termin zu Ostern für viele von Euch ungünstig war.

Wir hoffen, dass dann mehr von Euch daran teilnehmen können!

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"Das psychologische Trauma und die Biodynamik"

Eli Weidenfeld bietet ab Juni 2015 endlich eine dreiteilige Seminarreihe zum Thema Trauma an, in der er Euch seine weit gefächerten Kenntnisse über Traumatherapie praxisnah vermitteln möchte.

Der Tagungsort für die 3 Wochenenden ist Kassel.

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Und hier eine Einladung der Wilhelm-Reich-Gesellschaft:

Weiterbildung mit Mona Lisa und Ebba Boyesen
Pfingsten, 22. - 24. Mai 2015 in Wien

Liebbe Kolleginnen und Kollegen!
Es ist uns eine besondere Freude, eine Weiterbildung anzukündigen, in der erstmalig die beiden Grand Dames der Körperpsychotherapie in einem gemeinsamen Workshop zu erleben sind.

Die Biodynamische Psychologie integriert Lehren von Freud, Jung und Reich und gehört zu den ältesten Methoden der Körperpsychotherapie in Europa. Begründet wurde sie von der norwegischen Psychologin Gerda Boyesen und weiter entwickelt von Ihren Töchtern Ebba und Mona Lisa Boyesen.
Als ganzheitliche, humanistische Methode wird mit allen Schichten körperlicher und psychischer Blockaden gearbeitet und ermöglicht damit den direkten Zugang zum ursprünglichen (Selbst-)Gefühl und den damit zusammenhängenden Konflikten aus der Lebensgeschichte. Das Ziel ist, dass nach und nach Gesundheit, Klarheit und Lebensfreude wieder zurückkehren können.
Ein Ausdruck dieser Lebensfreude ist jene (Selbst-)Körperwahrnehmung, die schon Wilhelm Reich als „orgastischen Reflex“ beschrieben hat.
Techniken dies zur erreichen sind u.a. Gespräche, Körperübungen, körperpsychotherapeutische Massage, biodynamische Vegetotherapie, therapeutisches Rollenspiel, Traumatherapie etc. Die therapeutische Haltung ist grundsätzlich akzeptierend, einladend und ermutigend.


Thema des Workshops: Der orgastische Reflex - Ist der orgastische Reflex ein Mythos?

Die Symptome sowie deren unterschiedliche Erscheinungsformen und Abweichungen hinsichtlich der „funktionierenden orgastischen Potenz“ können in keinem medizinischen Fachbuch oder Ratgeber gefunden werden. In Bezug auf sexuelle Störungen fehlen weitgehend Erklärungen zu dem Fehlen des orgastischen Reflexes, dem spastischen Reflex, Verlängerung des Koitus ohne orgastische Hingabe, verfrühte orgastische Hingabe. Sogar das Konzept der Sensualität wird nicht mehr verwendet. Deshalb scheint Wilhelm Reichs empathische Theorie der „Funktion des Orgasmus“ Gefahr zu laufen, ein weltfremder Mythos zu werden.
Unsere Einladung richtet sich an alle, die ein aufrichtiges Interesse am Menschen, tiefen Respekt vor seiner Einzigartigkeit und die Bereitschaft haben, mit anderen Menschen in wirklichen Kontakt zu treten.

Wir wollen mit Euch dieses Thema voll von Leidenschaft, das dem Körper und dem Herzen so nahe liegt, ergründen und erarbeiten. Wir freuen uns sehr auf Euer Dabeisein!

Ebba & Mona Lisa Boyesen


Ort: Stadtzentrum Focus, 1070 Wien, Neubaugasse 44
Beginn: Freitag 18 Uhr mit offenem Talk und Präsentation (Eintritt frei)
Workshop: Samstag 10-20 Uhr und Sonntag 10-15 Uhr
Kostenbeitrag: € 240,- bzw. € 230,- für WRI-Fördermitglieder; für ordentliche WRIMitglieder
€ 220,- (Frühbucherbonus bis Ende März)
Anmeldung und Info: Tel: +43 (0) 676 6404963; mail: susanne.doppler@gmx.at
Bankverbindung: BA-CA, IBAN: AT02 12000 000605484807

A-1110 WIEN – SIMMERINGER HAUPTSTRASSE 86 –

TELEFON: +43 - 1 - 74 99 131

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Filmprojekt zur Biodynamik

Unser Filmprojekt entwickelt sich immer weiter! Einige von Euch haben dafür auch schon gespendet, wofür wir uns nochmals sehr herzlich bedanken!

Aber das reicht natürlich noch nicht.. wir bitten Euch nochmals um Eure Unterstützung, mit einer Spende oder Hinweisen auf mögliche Sponsoren..

Hier könnt Ihr mehr über das Filmprojekt lesen und Eure Spende tätigen.

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Unser Kollege Georg Tecker befasst sich intensiv mit Psychotherapie bei chronischen Darmerkrankungen und hat uns gebeten, Euch auf Folgendes hinzuweisen:

"Im kommenden Jahr biete ich auf der Insel Sylt im Rahmen der Entspannungstherapietage der Deutschen Gesellschaft für Entspannungsverfahren eine Übungsfolge zur Selbstmassage an mit dem Thema: Selbstmassage - Übungen zum lustvollen Entspannen und Sich-Gutes-tun.

Nachdem im letzten Jahr die 5. Auflage meines Buches zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen erschienen ist, habe ich mit engagierten Kollegen in diesem Jahre das Kompetenznetzwerk Psychotherapie bei Darmerkrankungen gegründet.

Da mir selbst damals - zu Beginn der 90-er-Jahre die biodynamische Ausbildung und Herangehensweise gut getan hat - Gruß an Ebba, Mona Lisa, Johannes Kim und die anderen - würde ich mich freuen, wenn sich biodynamische PsychotherapeutInnen im Forum registrieren und von ihren Erfahrungen berichten.

Im Forum habe ich folgenden Text veröffentlicht:

Psychoperistaltik, elektronisches Stethoskop und Darmgeräusche: Die Psychoperistaltik beginnt zu arbeiten, wenn ein Gefühl von emotionaler Geborgenheit und Sicherheit beim Klienten (auch beim Behandler) vorliegt. Sie ist von gurgelnden Darmgeräuschen begleitet, die teilweise auch mit dem freien Ohr hörbar sind. Die leiseren dieser Geräusche können mithilfe des Stethoskops an der Bauchdecke mitgehört werden. Welche Erfahrungen bestehen beim Umgang mit Darmgeräuschen in der Therapie?

Über eine Bereicherung des Erfahrungsaustausches im Forum freue ich mich.

Herzliche Grüße
Georg Tecker

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Und ganz am Schluss möchten wir Euch noch auf eine interessante Studie hinweisen, die sich mit dem unterschiedlichen Stresserleben von Männern und Frauen und der wesentlichen Bedeutung von Freundschaften für den Stressabbau befasst: